Förderkonzept

 

FÖRDERBEREICH  

1.    Förderunterricht

a.   wöchentlich 1 od. 2 Halbstunden pro Klasse in additiver Form, tw. integrativer Form (vor dem od. im Unterricht)

b.   Kleingruppenunterricht, wobei manche Kinder immer kommen, manche nur sporadisch (nach Bedarf)

c.   Unterricht durch KlassenlehrerIn oder Förderlehrerin

d.   Ziele:
[ derzeit v.a. für DL, M aber auch spezielle Bereiche: phonol. Schulung, Lerntechnik;
[ Unterstützung bei Lernproblemen durch Einsatz versch. Anschauungsmittel, Methoden sowie Lernsoftware;
[ Training von Lern-/Arbeitstechniken

2.    Individualisierung und Differenzierung in den versch. Unterrichts-gegenständen

a.   Kinder werden nach ihren individuellen Fähigkeiten gefördert

b.   Einsatz von Pflicht- und Wahlübungen  - auch bei HÜ - Zusatzlernmaterial zum eigenständigen Üben, Wiederholen, Festigen

c.   Freiarbeiten, Stationsbetriebe, Wochenplan, arbeitsteiliges Arbeiten bei Projektthemen

d.   Einsatz des Computers zur differenzierten Arbeit

e.   schulinterne edumoodle-Plattform mit gezielten Übungen zu versch. Lernbereichen und Gegenständen: www.edumoodle.at (Zugangscode für jede(n) Schüler/in)

f.     klassenübergreifende Lesestunden, um spezielle Angebote für leseschwache und leistungsstarke Kinder setzen zu können

3.    Frühinformation

    Fördergespräche

a.   Schriftliche Gesprächsgrundlage (Stärken, Defizite, Darlegung der LP-Anforderungen für die entsprechenden Bereiche) mit abschließenden Vereinbarungen (schulische u. außerschulische Fördermaßnahmen), Empfehlung außerschulischer Institutionen (Schulpsychologie, bezirksinterne Expertinnen, Ambulatorien, Kinesiologen, versch. Therapeuten und Beratungsstellen)

b.   Zusammenarbeit mit und Beratung durch Expertinnen (Dyskalkulie, Sprachheilunterricht, LRS, Beratungslehrerin)

4.    LRS (Lese-Rechtschreib-schwäche)

a.   2 Stunden pro Woche:          Angebot für die 2. und 3. Schst.

b.   Aufnahme in den Kurs:
[ KlassenlehrerInnen-Empfehlung
[ Elternanfrage
[ Anfangsdiagnose durch die LRS-Betreuerin

c.   Elterngespräch über Teilnahme

5.    M- / D-Screenings und -förderung

a.   Eingangsdiagnostik, um Kinder gleich von Beginn an gut begleiten und fördern zu können:
M-Expertin Beate Fröschl unterstützt uns dabei

b.   Fr. Beate Fröschl unterstützt 2 Stunden pro Woche Kinder einzelner Klassen, um Basiskompetenzen in M zu festigen.

6.    Beratungslehrerin

a.   Frau Aichinger steht einmal wöchentlich 2 Stunden zur Verfügung, um v.a. im sozialerziehlichen Bereich und in Konfliktsituationen mit Kindern zu arbeiten und LehrerInnen zu beraten

b.   Wir sind bemüht die Eltern in ihrer Erziehungsarbeit zu unterstützen.

7.    Sprachheilunterricht

c.   derzeit 4 Stunden pro Woche durch Frau Ludmilla König

d.   Einzel-/Kleingruppenunterricht (2-3 KK)

e.   begleitende Elterngespräche (Fortschritte, häusliche Unterstützung, Probleme,...)

8.    Verbindliche Übungen:
Verkehrserziehung

    Englisch

a.   Verkehrserziehung: 10 Stunden pro Jahr (im Rahmen des Unterrichtes (meistens SU)
[ Kooperation mit der Polizei, Kuratorium für Verkehrssicherheit (Lehrausgänge)

b.   Englisch:
[ integrativ in der GS I (KlassenlehrerIn)
[ je 1 UE pro Schulstufe in der GS II          (KlassenlehrerIn oder andere L)

9.    Unverbindliche Übungen:
Chorgesang

a.   1 Wochenstunde im Anschluss an den Unterricht für InteressentInnen aus den 2. – 4. Klassen
Leitung: Kathrin Mairhofer

b.   Spezielle Ziele:
[ Chorklang und Stimmbildung, a capella-Gesang, einf. Mehrstimmigkeit
[ Auftritte (bei Festen, bei Schulprojekten)

     ] zusätzliche musikalische Förderung

     [Spaß am Musizieren und gemeinsamen Aktivitäten soll gefördert werden

10.Unverbindliche Übung:

    Darstellendes Spiel

a.   Angebot für die 2.- 4. Schst.
Dieses Angebot will einen völlig anderen „Bildungsbereich“ ansprechen:
] Körperbewusstsein, Spiel, Kreativität, Umgang mit Stimme, Mimik, Gestik, Körperspannung/-entspannung
] Möglichkeit zur Präsentation erarbeiteter Stücke (Mini-Theater, Sketches, nonverbale Aktionen, ….)
11.Nahtstelle

a.   Kindergarten – VS:
Ziel: gleitender Übergang in einen neuen Lebensbereich
[ regelmäßiger Gedankenaustausch zw. KG und VS

     [ gemeinsame Aktivitäten: Vorlesen von Schulkindern im Kindergarten, Weihnachtsfeier
    
[ Schukele – Fest: SchulanfängerInnen verbringen einen Vormittag an der Schule – Stationsbetrieb

         Im Schulhaus        

b.   Volksschule – Neue Mittelschule – Gymnasium:
[ Schullaufbahnberatung an einem Nachmittag, bei der VertreterInnen der NMS, der AHS und der SHS referieren
[ 4. Klassen besuchen die NMS im 1. Semester (Hilfe bei der Entscheidungsfindung bzgl. Schulwahl)
] 18 Stunden Kooperation mit NMS-Lehrerin pro Klasse (4.a und 4.b) – gemeinsames Bearbeiten von Themen, gegenseitiges Kennenlernen, um den Überstieg nach der 4. Klasse zu erleichtern

12.Begabten- / Interessensförderung:
Musikalischer Schwerpunkt

a.   Musikalischer Schwerpunkt in jeder Schulstufe:
[ freiwillige Teilnahme, aber 4 Jahre verpflichtend
[ 2 Wochenstunden jeweils mit Lehrerinnen-Team (2)
[ Vorführungen, Präsentationen, Projekte
] Förderung von Kreativität, Musikalität und Kooperationsbereitschaft

     [ Förderung der sozialen Entwicklung durch gemeinsames Tun und Erleben

b.   Möglichkeit der freiwilligenTeilnahme von Kindern an der Sommerakademie

13.IKM a.   Teilnahme an der Kompetenzmessung am Ende der 3. Klasse als Standortbestimmung und Vorbereitung auf die Bildungsstandards und als Rückmeldung zu den einzelnen Kompetenzbereichen, um gezielter fördern und unterstützen zu können

14.  Weitere Angebote, um

...schulisches Lernen zu vernetzen 

...versch. Sinne einzubeziehen

...versch. Interessen zu fördern

...Alltagsbezüge bewusst herzustellen

a.   Lehrausgänge: Natur, Betriebe, Gemeinde, Pfarre, ....

b.   Exkursionen:
[ Veranschaulichung des Unterrichts, Realbegegnung fördern (Waldpädagogik., Besuch der Landeshauptstadt, …)
Kreativ-musische Angebote:
[ Theaterfahrt 2. Kl. (Landestheater), Theatervorführungen in der Schule
[ Planung und Durchführung von Präsentationen (klassenbezogen, klassenübergreifend) und Projekten

c.   Feierkultur an der Schule:
klassenintern (Geburtstage,...) und als Schulgemeinschaft, Feste und Feiern im Jahreskreis

d.   geblockte Schwimmtage (3. Klassen)

15. Zusammenarbeit mit außerschulischen Institutionen:

Einbeziehung von Angeboten

a.   Einbindung der Musikschule durch Einladung verschiedenster Instrumentengruppen an die Schule
(Vorstellung versch. Instrumente)

b.   Apollonia für die 1. – 4. Klasse

c.   Sicherheitsolympiade (4.Kl.), bewegte Klasse

d.   Nützung von Angeboten diverser Institutionen: Waldpädagogik, versch. EinzelanbieterInnen: ÖAMTC (Hallo Auto, Blick und Klick)

e.   Kooperation mit der Wirtschaft und ortsansässigen Organisationen: z.B. , LK Scheibbs, Gärtnerei in der Schule, Landwirtschaft, Rotes Kreuz, Feuerwehr; Hegering; NÖ Kids go HTL;

f.     Präventionsprojekt (z.B.: Sexualpädagogisches Projekt)

16.Transparente Leistungsanforderungen:

Erarbeitung

schulinterner

Kernkompetenzen

a.   Kernkompetenzen Sachunterricht: Nachhaltigkeit sichern

b.   Grundwortschatzkartei von der 1. – 4. Klasse

c.   Grundliedschatz

d.   schulinternes Konzept für den Englischunterricht mit klar ersichtlichen Anforderungen und Zielen

17.Gesprächskultur

Schule

Eltern

Kinder

a.   einladendes Klima, damit Eltern das Gefühl haben, mit allen Anliegen in die Schule kommen zu können

b.   Beratungskultur bei Lern-, Verhaltens- und anderen Problemen unter Einbeziehung externer Beratungseinrichtungen (Beratungslehrerin, Empfehlungen, Vermittlung,.....)

c.   möglichst transparente und ausreichende Informationskultur über schulische Belange

d.   schriftliche Frühinformationen bei Leistungsabfall

e.   Zusammenarbeit mit dem Elternverein

18.Aus- und Weiterbildung innerhalb des LehrerInnenteams a.   Durch den Besuch von Aus-, Fort- und Weiterbildungen qualifizieren sich die LehrerInnen in den verschiedensten Bereichen, was wiederum den Kindern zugute kommt (bessere Diagnose, kompetente Förderung, moderne Unterrichtsformen)

19.Nachmittagsbetreuung:

gegenstandsbezogene

Lernzeit

a.   Lernbetreuung:
Jeden Tag steht zusätzlich zur Hausübungsbetreuung durch die Freizeitbetreuerin eine Lehrerin zur Verfügung, um spezielle Lern-, Übungs- und Unterstützungsangebote für die Kinder anzubieten. Dadurch ist eine zusätzliche gezielte Förderung in notwendigen Bereichen möglich.

b.   Vernetzung mit (außer-)schulischen Institutionen:
] Musikschule
] Vereine

c.   tägliche Bewegungsangebote (im Freien, Turnsaal, Hof)

d.   Nutzung aller hausinternen Möglichkeiten: Bibliothek, Werkraum, PC-Raum

20.Schulqualitäts-maßnahmen (SQA)

a.   Schwerpunkte von 2014 – 2016:
] Lesen
] Soziales Lernen
In beiden Bereichen werden gezielt Maßnahmen in den einzelnen Schulstufen gesetzt.
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b.   Schwerpunkte von 2017 - 2020:

     ] Fit für die digitale Welt

     ] Methodenvielfalt im Unterricht

In beiden Bereichen werden gezielt Maßnahmen in den einzelnen Schulstufen gesetzt.